Ringlicht der 2. Generation

Während der Operation ist das Ringlicht von Mastel nützlich. Das Ringlicht lässt sich an den meisten handelsüblichen Mikroskopen befestigen. Es kann per Fußschalter ein- und ausgeschaltetwerden und ist ansonsten nicht im Weg. Falls notwendig kann es mit einem Handgriff demontiert werden.

Das neue Ringlicht der 2. Generation besteht aus 5 konzentrische Ringen mit jeweils 36 LEDs, welche nicht nur zur INTRAOPERATIVEN, präzisen Identifikation des Astigmatismus dienen, sondern auch die gradgenaue Identifikation von Meridianen während der Operation erlauben. Darüber hinaus kann ebenso der Tilt einer IOL während der Operation erkannt und ggf. entsprechend behoben und Positionierungsfehler so vermieden werden.

Das Fixationslicht hilft dem Patienten nicht nur dabei, das Auge still zu halten und „etwas“ zu fixieren (unter topischer Anesthesie). Es sorgt vielmehr für die korrekte Zentrierung der Operation auf die optische Achse des Patienten – ob torische IOL oder LRI – worauf schließlich auch die Messung und Berechnung beruht.

Schwierigkeiten im Bereich der Kalkulation

Ein Online IOL-Kalkulator zur Berechnung torischer IOL ist heutzutage Standard für jedes Unternehmen, das torische IOL anbietet. Aber das kann nicht alles sein…Die Berechnungsalgorithmen bestehen zumeist aus den gleichen Komponenten:

  • präoperative K-Werte
  • Achslage
  • operativ induzierter Astigmatismus (vom Arzt einzuschätzen)
  • Lokation der Inzision
  • Brechkraft der berechneten IOL

Auf Basis dieser Werte wird die benötigte torische IOL und deren optimale Position im Auge berechnet. Unter idealen Bedingungen gibt es nichts zu beanstanden.

ABER:
Was, wenn die präoperative Markierung nicht mit der berechneten übereinstimmt? Leichte Abweichungen können verhältnismässig große Auswirkungen haben… Was, wenn schon die präoperative Markierung unpräzise ist? Was passiert, wenn die Inzision nicht exakt an der Position sitzt, für die sie geplant war?

Durch diese möglichen Fehler entstehen im Bereich des Astigmatismus andere Konsequenzen, als wir das von sphärischen Kalkulationen gewohnt sind. Um diese zu berechnen, reichen „normale Berechnungsmethoden“ nicht mehr aus. Komplexe Vektorrechnung wird notwendig, denn die Refraktionsfehler addieren sich anders auf, insbesondere weil von zwei brechenden Ebenen gesprochen werden muss: der Hornhaut- und der IOL-Ebene. Die Berechnungen und Auswirkungen können weder abgeschätzt, noch „im Kopf“ berechnet werden.

Diese Probleme löst das Programm ASSORT®!

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